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Geschichte und Läuteordnung

Nachdem die alten Bronzeglocken im 1. Weltkrieg eingeschmolzen wurden, gab die Gemeinde im Oktober 1920 ein neues Geläut, allerdings nicht das wertvollere aus Bronze, sondern aus Stahl, mit folgenden Merkmalen in Auftrag:

1. Glocke: Gewicht 920 kg, Durchmesser 1,3 m, Tonlage f´, Inschrift: "A peste, fame et bello libera nos Domine" ( "Vor Pest, Hunger und Krieg bewahre uns o Herr")

2. Glocke: Gewicht 550 kg, Durchmesser 1,1 m, Tonlage as´, Inschrift: "Te deum laudamus" ( "Dich Gott loben wir").

3. Glocke: Gewicht 390 kg, Durchmesser 0,98 m, Tonlage b´, Inschrift: "Sancta Maria o.p.n." ( "Heilige Maria bitte für uns").

Die Glocken trafen am 24. Dezember 1920 ein und erhielten am 2. Weihnachtsfeiertag die kirchliche Weihe. Am 31. Dezember wurden die Glocken aufgezogen. Um Mitternacht verabschiedeten sie das alte Jahr und begrüßten das neue mit ihrem ersten Geläut.

Läuteordnung:

Neben dem Uhrschlag läuten die Glocken von Maria Himmelfahrt morgens um 7 Uhr (Laudes/Morgengebet), um 11 Uhr (Angelusläuten) und abends um 18 Uhr (Vesper). Freitags läuten die Glocken um 15 Uhr zur Todesstunde des Herrn. Vor den Hauptgottesdiensten an Sonn- und Feiertagen gibt es ein Vorläuten aller Glocken, das feierliche Geläut, 30 und 15 Minuten vor Beginn. Vor den Werktagsgottesdiensten läuten nur die beiden kleinen Glocken. Bei Beerdigungen läutet die erste und tieftste Glocke 30 Minuten vor Beginn der Trauerfeier. Bei einem Todesfall läutet die erste Glocke das Sterbegeläut.

© Katholische Kirchengemeinde St. Gallus Flörsheim am Main
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